Perspektivenwechsel

Das Wort „Perspektive“ ist ein hochinteressanter Begriff. Ob in Kunst, Architektur, Psychologie, Philosophie, Literatur – in jedem dieser Bereiche wird er verwendet und bedeutet erst einmal „Blickwinkel“.

Doch daneben gibt es noch viele weitere Synonyme: Meinung, Ansicht/ Möglichkeit/ Aussicht, Übersicht/ Zukunft, Erwartung, Hoffnung oder einfach: die zweidimensionale Darstellung eines dreidimensionalen Objekts.

Oft ist es schwerer als gedacht, die Welt aus einer anderen Perspektive zu sehen oder aber das scheinbar irrationale Handeln einer Person konkret nachzuvollziehen. Wie kann das gelingen? Hier stelle ich einige Methoden zum bewussten Perspektivenwechsel vor.

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Kaspar Hauser – eine Aufstellung

Ein am Badischen Staatstheater Karlsruhe uraufgeführtes Stück gab mir die Gelegenheit, in der Vorbereitung des Vorstellungsbesuches eine klassische Aufstellung1In einer Aufstellung werden die Mitglieder eines Systems (Familie, Organisation, Unternehmen) einzeln positioniert (= aufgestellt) und miteinander in Beziehung gesetzt. Dadurch können Zusammenhänge innerhalb dieses Systems visualisiert und erlebbar gemacht sowie verändert werden.  mit den historischen Figuren des Stückes durchzuführen. Teilnehmende waren zehn Klientinnen einer sozialpädagogischen Einrichtung.

Die Wahl der Einrichtung fiel auf dieses Stück, weil es sich um ein anschauliches Musical über den heimischen Mythos, das Findelkind Kaspar Hauser, handelte.

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Anton Tschechow: Platonov – das Inszenierungskonzept

Mit einer Theatergruppe, bestehend aus neun deutsch-, französisch- und russischsprachigen AmateurInnen, habe ich Anton Tschechows Stück „Platonov oder Die Vaterlosen“ in einer eigenen Fassung auf die Bühne gebracht.

Hier berichte ich von den einzelnen Schritten vom Originalstück bis zur Aufführung.

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Wie soll ich das verstehen? – Arbeit mit Subtext

Nicht nur der gesprochene Inhalt, sondern auch die vielfältigen Nebenbedeutungen (Konnotationen) des Gesagten machen Kommunikation so gleichermaßen interessant und spannend wie missverständlich und verwirrend.

Kaum ein gesprochener Satz kommt ohne Untertöne aus; selten erlebt man in der Alltagskommunikation eine Aussage, die sich ausschließlich auf den Inhalt bezieht.

Denn meist wird dabei noch der Subtext transportiert, das heißt der gedankliche Hintergrund einer Äußerung – etwas,  was nicht direkt gesagt, aber unterschwellig gemeint ist.

Hier probieren wir den Einsatz von Subtext mal praktisch aus.

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Die Arbeit der Schauspielerin an der Rolle

„Den Menschen, die Schauspieler sein wollen und sich dazu berufen fühlen, steht ununterbrochene anstrengende Arbeit bis zu ihrem Lebensende bevor. Denken Sie stets daran, dass Sie für eine große, lautere Sache hergekommen sind. Es gibt keinen höheren Genuss als die Arbeit in der Kunst.

Das ist mein Vermächtnis. Es fußt auf den Erfahrungen von sechsundfünfzig Jahren, die ich in diesem Theaterkessel schmore.“

Konstantin Sergejewitsch Stanislawski (1863 – 1938)
auszugsw. zit aus: Simhandl, Peter, Stanislawski Lesebuch, Berlin 21992, S. 31 ff. 

Die Arbeit an der Rolle

Da liegt er nun, der neue Text, drinnen ein neues Abenteuer, ein neues Leben, eine neue Entwicklung, insgesamt ein neues, frisches Projekt.

Und nun? Wie beginnen?

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Improvisation – Alltagstraining und Basisregeln

Improvisationstraining ist nicht auf Kurse beschränkt, sondern jede und jeder kann Improvisation zwischendurch und immer wieder im Alltag üben. Hier findest du Impulse für ein tägliches Training und Basisregeln der Improvisation.

Wie geht das?

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25 Rollenmonologe zum Üben und Vorsprechen

Über viele Jahre hinweg habe ich halbjährlich einen Schauspielkurs gegeben, der sich gezielt an erwachsene Anfänger/-innen richtete („Schauspielunterricht für Quereinsteiger“).

Ein wichtiger Teil dieses Kurses war die Arbeit an der Rolle anhand eines vorgegebenen Textes, nämlich eines Monologs aus einem Werk der klassischen oder modernen Dramenliteratur. In dieser Zeit habe ich deshalb einige Rollenmonologe zusammen gesucht, die ich hier gern vorstelle.

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